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„ERP-Systeme für den Mittelstand haben mit Konzernlösungen so viel gemeinsam wie Äpfel und Birnen. Wir haben uns für das Original von Sage bäurer entschieden.“ Wilfried Gast, GRAVIS AG

GRAVIS, Deutschlands größte Apple-Handelskette, mit bäurer TRADE auf Expansionskurs.

Europaweite Expansion als Ziel – unter dieser Zielsetzung stieg die, mit mehreren hundert Mitarbeitern und 29 Shops, größte deutsche Apple Macintosh-Handelskette in den ERP-Auswahlprozess ein. Die Entscheidung fiel auf bäurer TRADE.

„Dass sich Sage bäurer gegen seine Hauptwettbewerber durchsetzen konnte, lag einerseits an dem hohen Abdeckungsgrad der handelsspezifischen Funktionalitäten innerhalb der bäurer TRADE-Lösung und zum anderen an der offensichtlichen Kompetenz der Sage bäurer-Projektmitarbeiter im Bereich Großhandel“, kommentiert das Unternehmen die Hintergründe dieser Entscheidung.

bäurer TRADE ermöglicht es GRAVIS, aktuell in allen 29 Shops Umsätze und Lagerbestände abzurufen, effiziente Lager- und Bestandsverteilung zu garantieren sowie einen optimalen Kundenservice zu gewährleisten. Darüber hinaus unterstützt bäurer TRADE die Entscheidungsträger von GRAVIS mit umfangreichen Reporting-Funktionalitäten sowie einer analytischen Applikation auf OLAP-Basis.

  • Detaillierte Fallstudie

    Als die Handelskette GRAVIS in Berlin sich Mitte 2001 entschied, eine neue ERP-Lösung einzusetzen, stand vor allem die zeitkritische Umstellung bzw. Ablösung der vorhandenen EDV-Altlösung im Mittelpunkt, die weder im Finanzmanagement noch in der Materialwirtschaft eurofähig war. Somit war die oberste Priorität die Euro-Umstellung zum Jahreswechsel. Langfristig gesehen waren allerdings weitaus wichtigere Punkte bei der Auswahl des ERP-Systems thematisiert worden.

    So strebten GRAVIS, die mit 29 Shops und mehreren hundert Mitarbeitern die größte Handelskette im deutschsprachigen Apple Macintosh-Markt darstellen, eine Anbindung ihres ERP-Systems an den POS (Point of Sale) an und planten eine Verschlankung der Prozessabläufe. Übergeordnetes Ziel war die europaweite Expansion, die man mittels Einsatz von eBusiness-Komponenten erreichen wollte. Dabei suchte man nach einem Partner im IT-Umfeld, der bereits Erfahrung in der Umsetzung von ähnlichen Expansionskonzepten in Verbindung mit einer ERP- Lösung hatte und entschied sich für den ERP-Anbieter Sage bäurer.

  • Lagerkosten- und Verfügbarkeitsoptimierung

    Innerhalb der Einführungsberatung wurden im Laufe der Erstellung des Sollkonzepts auch eine Machbarkeits-Studie und eine Prozessanalyse durchgeführt, die der besonderen Bedeutung der angestrebten wirtschaftlichen Ziele Rechnung tragen sollten. Denn neben der geplanten Europaexpansion sollte eine Optimierung der Verfügbarkeit und der Lagerkosten erreicht werden. Um interne Ablaufkosten einzusparen, wurde zudem der Wunsch an die Sage bäurer-Projektleiter herangetragen, eine ganzheitliche Organisationslösung zu implementieren, die die umständliche Zusammenarbeit von diversen Teilsystemen aufheben sollte. Unbedingte Anforderung an eine neue Lösung war ein retail-taugliches Handelssystem, welches gleichzeitig alle wichtigen Informationen der 29 deutschen Filialen auf einen Blick ermöglicht. Mit der Entwicklung und Installation des bäurer-Moduls POS, das unter Citrix läuft, ist es möglich, aktuelle Umsätze und Lagerbestände abzurufen. Dies ermöglicht eine optimale Lager- und Bestandsverteilung und garantiert einen effektiven Kundenservice. Denn gerade im Handelsbereich entscheiden die schnell abrufbaren und übersichtlich geführten Informationen je Kunde über Erfolg oder Misserfolg bei der Auftragsvergabe.

    Wichtig für die Shop-Abwicklung war außerdem die Möglichkeit, in allen Shops via Online-Kasse direkt an den Endkunden zu verkaufen. Gleichzeitig stehen immer aktuelle Informationen über Kunden, Bestände und Produkte zur Verfügung. Diese B2C- Lösung ermöglicht die Bezahlung in bar, per Kreditkarte oder EC-Karte.

    Ein weiteres Kriterium für die Auswahl des neuen ERP-Systems war ein ausgeklügeltes Konzept für die Verwaltung des automatisierten Zentral-Filiallagers, das die automatisierte Warenverteilung aufgrund vordefinierter Versorgungsstrukturen von der Zentrale aus oder von Shop zu Shop organisiert. Funktionen wie die Standardartikelverwaltung, die die Eigenschaften, Merkmale und Standardfunktionen der Apple Rechner administrieren und die Seriennummernverwaltung und -zuordnung, in der auch die Garantie- und Reklamationsabwicklung organisiert werden, wurden mit höchster Priorität bewertet und getestet, weil diese Bereiche im Online-Handel von hoher Bedeutung sind. Wie bei vielen Handelsunternehmen war auch bei der Firma GRAVIS die zeitnahe Auswertung und Erstellung von Statistiken ein wichtiges Softwaremerkmal. Hier kam das bäurer-Modul Business Cockpit zum Einsatz.

  • Vertriebsoptimierte Lösung

    Wilfried Gast, Projektleiter für die Einführung des neuen ERP-Systems bei GRAVIS, war seit 1994 auf der Suche nach einem geeigneten ERP-System gewesen. „Unsere Zielsetzung, einen Anbieter zu finden, der die meisten unserer Anforderungen im Standard abdecken kann, hat die Auswahl nicht leicht gemacht. Wir haben mehrere Individualansätze und die teilweise Einführung der Baan-Software probiert, sind letzten Endes aber doch nie an die gewünschte Effizienzsteigerung gelangt.“

    Dass sich Sage bäurer gegen seine Hauptwettbewerber Navision, Axapta und ABAS durchsetzen konnte, lag einerseits an dem hohen Abdeckungsgrad der handelsspezifischen Funktionalitäten innerhalb der Sage bäurer-Lösung und zum anderen an der offensichtlichen Kompetenz der Sage bäurer- Projektmitarbeiter im Bereich Großhandel. „Bereits bei den ersten Gesprächen mit den Sage bäurer- Mitarbeitern war ersichtlich, dass die Consultants wussten, wovon sie sprachen und die Branche genau kannten. Neben guten Referenzen konnte Sage bäurer außerdem mit einer stark vertriebsoptimierten Lösung aufwarten“, erläutert Wilfried Gast die GRAVIS Entscheidung.

    Wie von der GRAVIS Projektleitung damals gewünscht, läuft die bäurer-Lösung unter HP UX und arbeitet mit der vorhandenen Oracle Datenbank zusammen, so dass in diesem Bereich keine Neuinvestitionen notwendig waren. Die neue Lösung, die fristgerecht zum Jahresbeginn 2002 eingesetzt wurde, ermöglicht bei GRAVIS eine Effizienzsteigerung und schnellere Abbildung der Abläufe und Aufträge. Somit kann GRAVIS in Zukunft seine Entscheidungen aufgrund von mehr Transparenz aller Kosten und Abläufe vereinfacht und beschleunigt vornehmen und sich dem immer stärker werdenden Wettbewerb zukunftsorientiert stellen.

  • Über die GRAVIS AG

    Ziel der GRAVIS AG ist es, die Stellung als größte Apple-Handelskette in Deutschland weiter auszubauen und weitere europäische Märkte für das GRAVIS Konzept zu erschließen. Dies geschieht durch gezielte Weiterentwicklung der vorhandenen Beteiligungsunternehmen, durch rasche Expansion des macintoshorientierten Online-Auftritts mit entsprechendem Shopping-Konzept und durch Aufbau oder Erwerb entsprechender Handelsstrukturen im In- und Ausland. Die GRAVIS Gruppe beschäftigt derzeit mehr als 500 Mitarbeiter und hat für 2006 einen Umsatzplan von 110 Mio EURO.

    Zielerreichung:
    Zeitkritische Umstellung zur Jahrtausendwende und Ablösung der vorhandenen EDV-Altlösung, die sowohl im Finanzmanagement als auch in der Warenwirtschaft nicht eurofähig war. Neues ERP-System mit POS-Anbindung und „schlanken Prozessabläufen“ mit eBusiness Komponenten mit dem Ziel der europaweiten Expansion.